RM 2026: Historisches Wochenende für den TV Ibach

Die Regionenmeisterschaften Zentralschweiz in Zofingen vom 20./ 21. Juni 2026 werden als die erfolgreichsten Meisterschaften in die Vereinsgeschichte eingehen. Die Athletinnen und Athleten der Kategorien U14 bis U18 überzeugten an beiden Wettkampftagen mit herausragenden Leistungen und kehrten mit einer beeindruckenden Bilanz nach Hause zurück.

Insgesamt gewann der TV Ibach 14 Medaillen, darunter vier Regionenmeistertitel. Hinzu kamen ein Kantonalrekord, drei Clubrekorde, eine SM-Limite sowie zahlreiche persönliche Bestleistungen und Top-8-Klassierungen. Die Resultate sind ein eindrücklicher Beweis für die gute Nachwuchsarbeit und die hervorragende Entwicklung der TVI-Leichtathletik.

Tag 1: Sieben Medaillen und ein Clubrekord

Bereits am ersten Wettkampftag zeigte das TVI-Team starke Leistungen und durfte sieben Medaillen feiern.
Für die Regionalmeistertitel sorgten in der Kategorie U18 Elina Schuler im Diskus mit 38.92 Metern sowie Anouar Odermatt im Stabhochsprung mit übersprungenen 4.20 Metern.
Eine weitere Medaille gewann Eline Sterki (U16), die sich im Kugelstossen mit 11.11 Metern und Saisonbestweite überraschend Bronze sicherte, während es ihr im Diskus überhaupt nicht gut lief.
Besonders erfolgreich verlief der Tag für Svenja Späni (U14). Sie gewann dreimal Silber: über 60 Meter in persönlicher Bestzeit von 8.18 Sekunden, im Zonen- Weitsprung mit 5.09 Metern,  sowie im Diskuswurf mit 25.92 Metern. Die Weitsprungleistung bedeutet gleichzeitig einen neuen Clubrekord.
Delia Betschart komplettierte die Medaillensammlung mit Bronze im Stabhochsprung. Mit übersprungenen 2.00 Metern stellte sie eine persönliche Bestleistung auf und konnte sich gegenüber dem Einspringen deutlich steigern.

Tag 2: PB-Feuerwerk und weitere sieben Medaillen

Auch am zweiten Wettkampftag knüpften unsere AthletInnen nahtlos an die top Leistungen vom Vortag an. Sie sorgten für ein regelrechtes PB-Feuerwerk und gewannen erneut sieben Medaillen.

Im Dreisprung der Kategorie U14 sicherte sich unser Sprungtalent Alina Kündig mit einem Sprung auf 8.81m die Goldmedaille und den Regionalmeistertitel. Nur wenige Zentimeter dahinter folgten die weiteren Talente Hannah Coach mit 8.78m. Delia Betschart komplettierte das TVI-Podest mit gesprungenen 8.67m.

An die Erfolge des Vortages konnte Svenja Späni auch am Sonntag anknüpfen. Mit sensationellen Leistungen über die 60m Hürden im Vorlauf mit 9.55s, Zwischenlauf 9.51s und dem Final 9.54s erzielte sie im ZL einen Kantonalrekord und einen Clubrekord und konnte sich die Goldmedaille umhängen lassen. Zum krönenden Abschluss holte sie sich auch in der fünften Disziplin, bei welcher sie am Start war eine Medaille, diesmal Silber im Kugelstossen mit 9.93m.

Elina Schuler wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und konnte im Kugelstossen ein weiteres Mal die 13m-Marke übertreffen. Mit 13.10m durfte sie sich die bronzene Auszeichnung umhängen lassen.

Erstmals auf einem RM-Podest stand Alyssa Gwerder. Mit der super Weite von 10.48m im Dreisprung übertraf sie ihre eigene Bestmarke um 30cm und bestätigte somit die SM-Limite deutlich.

Neben den Medaillengewinnerinnen und -gewinnern sorgten weitere Athletinnen und Athleten mit Top-8-Platzierungen und persönlichen Bestleistungen für sehr erfreuliche Resultate. So zum Beispiel erreichte Céline Meier mit 24.00m im Diskuswerfen auf den Zentimeter genau den RLZ-Richtwert. Zudem unterbot sie diesen auch über die 600m, wo sie in 1:44.43 fünfte wurde. Mit einer deutlichen Reaktion auf die eher durchzogenen Speerwurfresultate zu Saisonbeginn, zeigte Eline Sterki mit geworfenen 37.32m und dem 4. Rang was in ihr steckt. Damit erfüllte sie zugleich die SM-Limite im Speerwurf. Weiter waren in der U16 Mia Zemp im Einsatz, welche im Diskus und Speer sehr nahe an ihre Bestleistungen herankam und zwei top 8 Ränge feiern durfte. Auch Erin Schuler kam sowohl im Kugel wie auch Diskus sehr nahe an ihre Bestleistungen heran. Dies wurde mit dem 5. respektive 4. Rang belohnt.

Die beiden Herren Lukas Kündig und Mark Kovacs waren sehr erfolgreich auf PB- Jagd. Beide konnten sich gleich vier neue persönliche Bestleistungen gutschreiben lassen. Erfreulich ist, dass Lukas im Stabhoch immer sicherer wird.

Wie Mark ebenfalls mit Jg. 2014 war Maximilian Mader erfolgreich unterwegs und konnte sich über 80m Hürden auf 15.21s steigern. Zwei weitere persönliche Bestleistungen gelangen ihm im Kugel und Speer. Leider lief es diesmal im Diskus nicht rund und er verpasste den angestrebten Finaleinzug. Jurgis Tamutis wusste vor allem mit dem 400g Speer zu überzeugen, wo er seine PB auf 22.62m verbessern konnte. Da liegt aber noch einiges mehr drin. Eine Speer-PB gelang auch Nelia Bürgler. Sie konnte trotz gleichzeitig stattfindendem Dreisprung in beiden Disziplinen eine PB aufstellen. Auch der Hürdenlauf gelang ihr so schnell wie noch nie. Dasselbe darf sich auch Laura Haase auf die Fahne schreiben, welche mit 11.27s sogar den Einzug in den Halbfinal schaffte. Julia Kündig wie Laura mit Jahrgang 2014, verpasste im Diskus mit 18.39m nur knapp ihre PB. Dafür lief es im Kugel viel besser. Da fehlte für die 6m-Marke lediglich 1cm. Die dritte im Bunde mit 2014 Jahrgang Simona Hosennen konnte im Hochsprung ihre PB von 1.30m egalisieren. Im Weitsprung kam sie sehr nahe an ihre PB heran.

Herzlichen Dank allen, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben: Trainer/innen, Leiter/innen, Helfer/innen und Eltern.

Bericht: Regula Sterki